künstlerischer Werdegang
Von Kind an habe ich gerne gezeichnet und gemalt. Daneben war ich aber immer unstet und viel in Bewegung- ein Suchender. Ich habe alle möglichen Outdoorsportarten ausprobiert, meine Grenzen erkundet und auf längeren Reisen meinen Horizont erweitert.
Mein Zeichenlehrer Otto Rausch im Gymnasium Marienburg hat mir zur Matura einen Spruch mitgegeben, den ich erst viel später so richtig verstanden habe (Incipe, si quid habes).
Während des Medizinstudiums habe ich mich auf das Fachliche konzentriert und daneben den körperlichen Ausgleich gesucht. Nach der Assistenzzeit habe ich mich wieder langsam an meine kreative Seite herangetastet. Ich besuchte zwei, drei Malkurse in Aquarelltechnik.
Durch meinen Schwager kam ich auf die Idee, einen Maskenschnitzkurs bei den Flumser Maskenschnitzern zu besuchen (2004). Genau eine Larve habe ich nach „Vorschrift“ fertig erstellt, danach wollte ich eigene Kreationen ausprobieren. Schon bald reizten mich figurale Darstellungen mehr, seien es Fantasiefiguren -was das Holz mir zeigte- oder mehr naturalistische Arbeiten. Ich besuchte damals auch einen Schnitzkurs bei Peter Walser von den Molser Schnitzerfreunden (2009). Auch hier waren mir aber die vorgegebenen CNC-Rohlinge ein zu einengendes Korsett.
Später wagte ich mich auch an das Schnitzen mit der Kettensäge heran. In einem Kurs bei Thomas Jud in Mols (2011) sah ich, was da alles möglich wäre. Unter der kompetenten Anleitung von Matthias Wetter (Ossingen) fertigte ich im Frühjahr 2014 mein eigenes Alphorn- natürlich mit einer Schnitzerei auf dem Arvenholz-Becher. Im Frühjahr 2015 schliesslich besuchte ich einen Schnitzkurs bei der Schnitzerschule Geisler-Moroder auf Elbigenalp im Lechtal, Tirol.
So lote ich nach und nach die Geheimnisse des wunderbaren Werkstoffes Holz aus.
Ausstellungen
WERKSCHAU KUNST IM KELLER (KIK), BAD RAGAZ
2016
KUNSTAUSSTELLUNG SCHWEIZER AERZTE, MURTEN
2015
KUNST IM ALTEN KONSUM (KAK), MELS
2013: Form trifft Farbe
Gemeinschaftsausstellung mit zwei Malerinnen (Theres Zimmermann-Gort, Irene Lenz)
THEMENAUSSTELLUNG KANTONSSPITAL GRAUBÜNDEN
2009
Projektarbeit zum Thema „sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“