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23.10.2016 Kunst im Keller (Ausstellung KiK) oder nur etwas Mut und Vertrauen...

Alles hat ein Ende, auch die wunderschönen Ferien im Jura. Mir bleibt noch eine Woche Zeit, um meine Skulpturen aus ihrem staubigen Dasein zu neuem Glanz zu erwecken. Unglaublich was sich so an Staub, Sägemehl und Spänen ansammelt während neue Sachen entstehen – wie im richtigen Leben ein Kommen und Gehen.

So eine Ausstellung hat schon auch ihr Gutes, auch wenn manchmal Zweifel aufkommen, ob ich das wirklich möchte. Aber wenn ich meine Werke nicht zeige, finden sich auch keine potenziellen Käufer. Die Figuren sammeln sich in meiner Bude und es kommt zum Werkstau! Andersrum finde ich über die Zeit doch noch das Eine oder Andere an einer Figur zum Abändern, Fertigstellen und schlimmstenfalls „Verschlimmbessern“ – shit happens…

Weibeln für meine Ausstellung und Flyer verteilen ist definitiv nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Wahrscheinlich bleibt der Klebstreifen unterbewusst zu Hause liegen. Dafür klebt später eine Slipeinlage meiner Frau an einem Bündel Flyer, das ich einer erst verdutzten und dann schelmisch grinsenden jungen Frau auf den Tisch befördere. Oh wie peinlich; aber Multifunktionstools – sprich Rucksack zum Velofahren, Wandern und Einkaufen – haben halt manchmal auch ihre Grenzen/Tücken. Aber wie heisst es doch weiter oben  - sh…

Später beim Einrichten der Ausstellung ist alles vergessen, die Figuren halten Zwiegespräch untereinander und mit mir; es kommt Freude auf. Die Vernissage wird zum wirklich gelungenen Event. Die Rückmeldungen lassen die Zweifel verfliegen und Genugtuung, ja vielleicht gar etwas Stolz schwillt in meiner Brust. Solche Momente sind Reisig auf die Künstlerglut und entfachen das gestalterische Feuer.

Danke an alle, die an mich glauben und mich unterstützen.

PS: Aufgeräumte Stimmung nach Beendigung der Ausstellung ;-)